Bezüglich der aktuellen Thematik der Negativzinsen sind wir von Penta an unseren Partner Solarisbank AG gebunden.


Die SolarisBank AG erhebt seit dem 01.November 2020 ein Verwahrentgeld auf Kundeneinlagen.


Konkret bedeutet dies die Einführung eines Verwahrentgelts auf den Geldbetrag, der sich auf jedem Deiner Geschäftskonten, welches Du bei der Solarisbank AG über Penta eröffnet hast, befindet.


Wichtig: Dieses Verwahrentgelt gilt derzeit jedoch nur für Einlagen, deren Summe insgesamt  den Freibetrag in Höhe von 100.000,00€ übersteigt und betrifft ausdrücklich den Kontostand auf dem Hauptkonto inklusive aller Unterkonten. Bei Kunden, die mehrere Konten für unterschiedliche Unternehmen haben, gilt die 100.000,00€ - Grenze jeweils pro Unternehmen.


Damit schließt sich die Solarisbank AG Dutzenden anderer deutscher Banken an, die für Einlagen Gebühren erheben, um die Kosten, die sie selbst jedes Jahr an die Bundesbank abführen, zu decken. 


Das Verwahrentgelt beträgt aktuell 0,5% pro Jahr auf die den Freibetrag in Höhe von 100.000,00€ überschreitenden Einlagen. Bei Überschreitung des Freibetrags entfällt nicht auf den gesamten Saldo ein Verwahrentgeld, sondern nur der den Freibetrag übersteigende Teil des Saldos. 


Sollte sich der Zinssatz durch die Bundesbank ändern, behält sich die Solarisbank AG vor, entsprechend das Verwahrentgelt anzupassen. Das schließt eine Erhöhung aber auch eine Senkung des Verwahrentgelts mit ein.


Anhand der Anzahl an Tagen, an denen die Gesamtsumme Deiner Kontostände über der 100.000,00 EUR-Grenze liegt, berechnet die Solarisbank AG quartalsweise das Verwahrentgelt und zieht den Betrag automatisch von Deinem Konto ein. Der Betrag wird in Deinen Buchungen und Kontoauszügen angezeigt.


Nähere Informationen zum Verwahrentgelt findest Du in unserem Blogartikel sowie dem Preis- und Leistungsverzeichnis der Solarisbank AG.